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Leben nach dem TodBewege den Mauszeiger über das Plakat, um die Texte zu lesen.
Informationen erscheinen beim Herüberfahren mit dem Mauszeiger (Druckversion)HölleHölle ist, genau wie der Himmel, keine Ortsbeschreibung, sondern die Warnung Gottes vor einem tödlichen Leben in völliger Unzufriedenheit, also ein Leben ohne Gott: nur um sich selber kreisen, nicht Lieben können und wollen. Egoismus und Abhängigkeiten von Geld und Macht. Also ein Leben der Verlassenheit. Sie ist das Gegenteil vom Reich Gottes, von Liebe und Gerechtigkeit. In diesem Sinne ist die Hölle in der Bibel nicht als ein Wirklichkeit beschrieben, sondern eine erste Mahnung, die eigene Freiheit nicht mit einem Leben in Hass und Egoismus zu verschleudern, sondern zu einem Leben in Frieden zu nutzen. HimmelMan kann von dem Himmel, dem Reich Gottes, nur in Bildern und Gleichnissen sprechen. Man sagt, dass dort der Frieden der Menschen, die Freiheit, die Versöhnung und die Gerechtigkeit seien. Die Tränen werden an diesem Ort abgewischt und vom Lachen der Kinder Gottes ersetzt. Allgemein gesagt ist der Himmel das Leben mit Gott, mit seiner Liebe und seinen Geboten. Man ist dort nicht allein und man findet seinen Frieden. Fegefeuer
Tag des jüngsten Gerichts
Wichtige Begriffe:Unsterblichkeit der Seele: Das Christentum lehrt, dass die Seele nicht stirbt, sondern ewig lebt. Auferstehung: Heißt im Christentum, dass der Geist des Menschen nach dem Tod einen neuen, vollkommenen Körper erhält und so am ewigen Leben Jesu teilhat. Was passiert nach christlicher Vorstellung nach dem Tod?Anders als zum Beispiel im Islam oder im Budismus gibt es in der Vorstellung vieler Christen, besser gesagt bei den evangelischen Christen nach dem Tod kein "Gericht", welches die guten und die bösen Taten soz. abwägt und dann entscheidet, ob die Seele in den Himmel oder in die Hölle kommt. Gott ist kein strenger Buchhalter. Er ist kein richtender Gott, der belohnen oder bestrafen will. Gott ist ein liebender Gott, der alle Taten verzeiht und jeden unabhängig von seinen Sünden gleicht liebt, wie z.B. Eltern ihre Kinder. Man muss nur an seine Liebe glauben und Reue zeigen. Im Tod werden wir durch seine Liebe gereinigt. Wir können ganz zu uns selbst stehen, zu dem, was wir sind, zu Fehlern und Schwächen, Sünden und Schuld, aber auch zu schönen Dingen, wie zu unseren Erfolgen, unserer Liebe und unseren Träumen. Man nennt dies auch die gute Nachricht Gottes, denn Jesus hat für alle Sünden der Christen schon am Kreuz gebüßt. Das ist in bei der katholischen Sichtweise anders. Nach katholischer Lehre haben die Seelen die Zeit der Trennung von ihren Körpern im Tode der jeweiligen Menschen, je nach der Schwere der begangenen Sünden, in der Hölle, im Fegefeuer, im Himmel (Paradies) oder in bestimmten Zwischenreichen verbracht. Alle Menschen (die Lebenden und die Toten) werden sodann durch Jesus Christus gerichtet. Diejenigen, die mit einer nicht bereuten Todsünde gestorben sind, werden zusammen mit den von Gott abgefallenen Engeln (den Teufeln) zu ewiger Strafe in der Hölle verurteilt. Das Weltall wird dann neu geschaffen, und die Christen, die ihre zeitlichen Sündenstrafen verbüßt haben, werden sich mit Gott in mystischer Weise vereinigen (sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht schauen (1 Kor 13,12)). In dieser Gemeinschaft mit der Dreieinigkeit und den Engeln werden sie dann für immer über die Welt mit den anderen Menschen herrschen. Forum zu dieser SeiteBitte logge dich ein und schreibe den ersten Beitrag! |
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