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Was glauben die Christen

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Wie ist der Aufbau des Plakates?

Der Aufbau des Plakates hat das Ziel, dem Betrachter schnell und klar die Beziehungen zwischen den einzelnen Punkten vor Augen zu führen. Ausschlaggebend dafür, ist die Bedeutung von Jesus für die Christen und deren Glaubensgrundwerte. Gott und Jesus sind in gelben Feldern ganz oben auf dem Plakat dargestellt. Jesus hat die Farbe mit Gott gemeinsam, da er von Gott als Bote gesandt wurde. Die gleiche Farbe und die überlappende Figur des Jesus mit dem Kreuz, sollen die Verbindung zwischen Gott und dem christlichen Glauben (rotes Feld) durch Jesus verdeutlichen. Jesus und der christliche Glaube weisen aufeinander hin, um zu zeigen, dass Jesus eine Art Brücke, Vermittler, zwischen Gott und den Menschen darstellt. Der Glauben bildet den Hauptbezugspunkt, Mittelpunkt, des Plakates. Das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis und die zehn Gebote enthalten die Grundwerte, auf denen der christliche Glauben basiert. Diese Felder (Weiß) umgeben das Glaubens-Feld. Durch die Pfeile wird der Bezug hervorgehoben.

Was bedeutet Jesus Christus für die Christen?

Jesus Christus ist ein Symbol für die Menschen. Von Gott als Bote ausgesandt, stellt Jesus eine Brücke zwischen Gott und den Menschen dar. Er symbolisiert die Treue und die Liebe, die Gott seinen Kindern (den Menschen) entgegenbringt. Durch seinen Tod am Kreuz nahm Jesus stellvertretend für die Menschen die Strafe für ihre Sünden, die sie begangen haben und begehen werden, auf sich.

Das Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Ich glaube an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinab gestiegen in das Reich des Todes, auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen

Das Vater Unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
AMEN.

Die 10 Gebote

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen.

Das dritte Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.

Das sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.

Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Was glauben die Christen?

Der Glauben an Gott verspricht das ewige Leben des menschlichen Geistes. Der Glauben an das ewige Leben spendet den Menschen Trost und gibt ihnen Kraft. Das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und die zehn Gebote fassen die Grundwerte des christlichen Glaubens zusammen.


Forum zu dieser Seite

  • Credens schrieb am 7.2.2009 um 11:18:50:
    Der Glaube der Christen ist im wesentlichen im Vaterunser zusammengefaßt. Ganz wichtig ist die
    Gottesbezeichnung als Vater. Damit ist eine Liebesbeziehung behauptet und mitgeteilt. Auf die
    männliche Bezeichnung kommt es nicht an. Manche stellen sich Gott auch als Vater und Mutter vor. Auch wenn Gott " ganz anders" ist, vielleicht nicht so in Gegensätzen denkt wie wir, ist er doch Person. Liebende Person.

    Dieser Gott weiß von den Versuchungen, die uns im Leben begegnen; die Versuchungen, unsere
    Irrtümer und Fehler, sind vielleicht das Lernprogramm, weswegen wir hier auf Erden sind. Wenn
    Gott allmächtig ist und alliebend, dann nimmt alles am Schluss ein gutes Ende. An seiner Allmacht zweifele ich nicht. Im Notfall dürfen wir ihn um Hilfe bitten. Für Jesus war es wichtig,
    klar zu machen, dass sich Gott nicht verschnupft in ein Jenseits zurückgezogen hat, sondern
    dass sein Reich im Diesseits begonnen hat und wächst.

    Wenn die wissenschaftlichen Meinungen über Urknall und Evolution richtig sind, was wohl im großen und ganzen zutrifft, dann vollzieht sich diese Entwicklung sehr allmählich und daher
    wahrscheinlich auch in Reinkarnation. Plötzliche Entwicklungssprünge sind dabei nicht ausgeschlossen. 
  • Credens schrieb am 8.2.2009 um 10:55:28:
    Was für ein Lernprogramm haben wir hier auf der Erde mitzumachen? Dazu müßten wir wissen,
    was vor der Vertreibung aus dem Paradies passiert ist. Das versucht 1. Mose Kapitel 3 zu schildern. Das Wesentliche scheint mir nur angedeutet: es ist Lüge und List, mit der Mißtrauen
    gesät wird. Wenn Gott heilig und vollkommen ist, dann dürfte die Lüge gelautet haben: er ist
    langweilig, unvollkommen, egoistisch. Die Behauptung des Versuchers, ihr werdet gottgleich sein,
    ist natürlich gelogen. Anstelle Wertschätzung Gottes, Vertrauen zu ihm, sollte er klein gemacht werden. Erinnert das nicht sehr an Mobbing gegen Mitschüler und Lehrer heutzutage?

    Objektiv schon! Nur dürften die heutigen Mobber wohl kaum eine Ahnung von Vollkommenheit
    haben und von den verborgenen Talenten, die in jedem von uns angelegt sind. Sie sind doch wohl nur getrieben von Agressionslust, dem billigen Versuch, sich selbst dadurch groß zu machen, dass jemand anders lächerlich und klein gemacht wird.

    Immerhin: die eigenen Talente finden und die Demut vor Gott, dass soll uns wohl das Leben lernen. 

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