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Kontaktaufnahme mit Toten - ist das möglich?

Das Buch Anybody out there? von Marian Keyes erzählt davon.

Eine Buchbesprechung von Katja Hammes

Anna Walsh arbeitet als PR Managerin in einer Kosmetik Firma in New York und ist frisch verliebt, als ein folgenschwerer Unfall ihr Leben für immer verändert.

In einem Taxi verunglücken Anna und ihr Mann Aidan schwer. Anna kommt mit dem Leben davon, Aidan aber erliegt seinen schweren Verletzungen.

In den Monaten nach dem Unfall gelingt es Anna nur schwer, in ihr Leben zurückzukehren. Die Sehnsucht nach ihrem toten Mann lässt sie nicht los. Zuerst leugnet sie seinen Tod. Später versucht sie, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Auf der Suche nach einem geeignetem Medium macht Anna schließlich eine Entdeckung.

Der Bestseller von Marian Keyes schickt seine Leser durch eine Achterbahn der Gefühle. Der typische irische Humor gepaart mit dem ernsten Thema Tod lassen dem Leser kaum Zeit, sich zwischen Lachen und Weinen noch die Nase zu schnaufen. Das Buch erzählt auf unsentimentale Weise von dem Trauma einen geliebten Menschen zu verlieren und lässt den Leser verstehen, wie schwer es ist, den Tod zu akzeptieren.

Mir persönlich hat der Roman super gefallen und mir geholfen, Menschen besser zu verstehen, die nach dem Tod eines nahen Menschens antriebslos und verschlossen sind.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Seit Juni 2007 ist das Buch nun auch in der deutschen Übersetzung erhältlich. Es heißt Erdbeermond und ist im Heyne-Verlag erschienen.

(Marian Keyes: Anybody out there?; Avon Trade; 464 Seiten oder Marian Keyes: Erdbeermond; Heyne, 560 Seiten)

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