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SchöpfungWas lehren die Religionen über die Schöpfungsgeschichte?JudentumJuden glauben, dass Gott die Welt aus dem "Nichts" erschuf. Sie sehen ihn als Schöpfer, Herrscher des Universums, Gesetzgeber, Richter und fürsorglichen Vater. Universum und Menschen sind Produkte seiner Schöpfung. Gott selbst ist nicht erschaffen worden, sondern ist göttlichen Ursprungs. Er regiert und erhält die Welt, die mit der Schöpfung beginnt und mit dem jüngsten Gericht endet. Im ersten Buch Mose wird die Schöpfungsgeschichte so erzählt: Am Anfang (erster bis vierter Tag) schuf Gott Himmel, Weltall und Erde. Am fünften Tag folgt die Schöpfung von Vögeln und Meerestieren. Die Schöpfung endet mit der Schaffung von Landtieren und Menschen. Am siebten Tag ruht der Schöpfer, nachdem er sein Werk für gut befunden hat. Die Beschreibung eines jeden Tages endet mit dem Satz: "Es wurde Abend und es wurde Morgen." Am Ende jeden Tages zeigt sich Gott mit seinem Werk zufrieden. Die ganze Geschichte endet mit dem Satz: "Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden."
ChristentumIm ersten Buch Mose wird die Schöpfungsgeschichte so erzählt: Am Anfang (erster bis vierter Tag) schuf Gott Himmel, Weltall und Erde. Am fünften Tag folgt die Schöpfung von Vögeln und Meerestieren. Es endet mit der Schöpfung der Landtiere und Menschen. Am siebten Tag ruht der Schöpfer, nachdem er sein Werk für gut befunden hat. Die Beschreibung eines jeden Tages schließt mit dem Satz: "Es wurde Abend und es wurde Morgen." Am Ende jeden Tages zeigt sich Gott mit seinem Werk zufrieden. Die ganze Geschichte endet mit dem Satz: "Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden." Gott schuf die Menschen als ein Ebenbild und Gegenüber. Er offenbart sein Wesen in der Schöpfung, Er legt sich durch seine Verheißungen fest. Jesus ist die Brücke zwischen Gott und Mensch. Adam übertrat Gottes Gebot im Paradies und brachte damit die Sünde, den Tod und die Trennung von Gott für alle Menschen in die Welt. Versöhnung mit Gott ist nur durch Jesus Tod möglich.
IslamAllah ist der Schöpfer von allem, was existiert. Jedes Lebewesen wird auf seinen Befehl hin geschaffen. Allahs Schöpfungsarbeit geht auch nach dem Tod weiter, denn er bringt alle Menschen aus dem Grab zum Ort des Gerichts. Muslime glauben, dass alles von Gott kommt. Alle Angehörigen des Islams bilden eine Gemeinschaft (Umma). Die Zugehörigkeit zu Allah gibt den Menschen Sicherheit. Im Koran wird erzählt, wie diese Schöpfung ablief: Allah schuf zuerst die Sonne, den Mond, die Sterne und Planeten, dann trennte er die Nacht vom Tag. Nachdem Allah Wasser auf die Erde geschickt hatte, begannen Pflanzen zu wachsen. Danach schuf er Vögel, Fische und Tiere. Der erste Mensch, Adam, wurde aus Lehm geschaffen, in den Allah Leben einhauchte. "Wir erschufen einst den Menschen aus reinstem Lehm; dann machten wir ihn aus Samentropfen in einem sicheren Aufenthaltsort (im Mutterleib); dann machten wir den Samen zu geronnenem Blut, und das geronnene Blut bildeten wir zu einem Stück Fleisch und dieses Fleisch wieder zu Knochen und diese Knochen bedeckten wir wieder mit Fleisch, woraus wir dann ein neues Geschöpf entstehen ließen." Koran 23, 13-15 Adam sündigte im Paradies, indem er die verbotene Frucht aß, aber dies hatte keine weiteren Folgen für die Beziehung zwischen Gott und Menschen in der Zukunft! Im Islam gibt es keinen Sündenfall und keine Erbsünde. Der Mensch ist bei seinem Handeln in der Lage, sich zwischen Gutem und Bösem zu entscheiden. Er soll sich als Muslim für das Gute entscheiden und das Böse meiden. Wenn er dennoch sündigt, trifft er damit Gott nicht, er sündigt in erster Linie gegen sich selbst. Forum zu dieser SeiteBitte logge dich ein und schreibe den ersten Beitrag! |
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